•   Kirche in der Stadt und für die Stadt

Zur katholischen Domgemeinde St. Marien gehören
zwei Gemeindestandorte mit zwei Kirchen:

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Als Kirche und Gemeinde mitten in der Großstadt Hamburg, möchten wir besonders für Menschen "unterwegs" da sein, ein Ort der Einkehr und eine Stätte auf dem Weg:



Aus dem aktuellen Gemeindebrief

Weihnachten 2011

„Und der Stern, den Sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her
 bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen …
 Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter;
 da fielen sie nieder und huldigten ihm.“
 (Matthäus-Evangelium 2, 9-12)

Liebe Gemeindemitglieder von ST. MARIEN und ST. ERICH!
Verehrte Leserinnen und Leser!

Der Laufzettel füllt sich zu Beginn der Adventszeit. Was da alles auf mich zukommt. Jedes Jahr die Hektik vor Weihnachten. Folge ich dem STERN zum Geburtshaus eines Kindes, das der Himmel mir bescheren will? Lasse ich mich führen, um am richtigen Ort anzukommen?
Am richtigen Ort kann ich niederknien, kann ich klein werden, kann ich Mensch sein in meiner Armseligkeit, kann ich Kind werden, das sein Herz öffnet, kann ich schenken – mich selbst verschenken. Am richtigen Ort kann ich niederknien und anbeten.

  1. Morgenstern der finstren Nacht, der die Welt voll Freuden macht
    Jesu mein, komm herein, leuchte in meines Herzens Schrein,
    leuchte in meines Herzens Schrein.
  2. Schau, dein Himmel ist in mir, er begehrt dich, seine Zier.
    Säume nicht, o mein Licht, komm, komm, eh der Tag anbricht,
    komm, komm, eh der Tag anbricht.
  3. Deines Glanzes Herrlichkeit übertrifft die Sonne weit.
    du allein, Jesu mein, bist, was tausend Sonnen sein,
    bist, was tausend Sonnen sein.
  4. Du erleuchtest alles gar, was jetzt ist und kommt und war;
    voller Pracht wird die Nacht, weil dein Glanz sie angelacht,
    weil dein Glanz sie angelacht.
  5. Deinem freudenreichen Strahl wird gedienet überall.
    schönster Stern, weit und fern ehrt man dich als Gott den Herrn,
    ehrt man dich als Gott den Herrn.
  6. Ei nun, güldnes Seelenlicht, komm herein und säume nicht.
    Komm herein, Jesu mein, leucht in meines Herzens Schrein,
    leucht in meines Herzens Schrein.

    GL 555, T: Angelus Silenius (Johann Scheffler, M: Georg Joseph)

Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!

Ihr
Georg von Oppenkowski, Dompfarrer