Zur katholischen Domgemeinde St. Marien gehören
zwei Gemeindestandorte mit zwei Kirchen:


Als Kirche und Gemeinde mitten in der Großstadt Hamburg, möchten wir besonders für Menschen "unterwegs" da sein, ein Ort der Einkehr und eine Stätte auf dem Weg:
Liebe Gemeinde!
Verehrte Besucherinnen und Besucher in unserm St. Marien-Dom!
Das ZDF überträgt am 4. Fastensonntag – am 14. März 2010 – um 9.30 Uhr eine katholische Sonntagsmesse aus unserem St. Marien-Dom, den Erzbischof Werner leiten wird. Das Zeitfenster des Fernsehens (9.30 bis 10.15 Uhr) macht für diesen Sonntag eine eigene Gottesdienstordnung nötig, und zwar wie folgt:
Ich bitte sehr herzlich, dass alle, die an diesem Sonntag im St. Marien-Dom die hl. Messe besuchen möchten, diese veränderten Zeiten beachten. Die in der Domkirche versammelte Gemeinde erweist vielen an den Fernsehbildschirmen einen wertvollen geistlichen Dienst – insbesondere den Kranken, aber möglicherweise auch manch einem, der auf der Suche nach kirchlicher Beheimatung ist. Darum wünsche ich mir einen gut gefüllten Dom und eine lebendig mitfeiernde Gottesdienstgemeinde. Das Fernsehen ermöglicht technisch und durch eine gute Regieführung eine weite Ausstrahlung unserer Gottesdienstfeier. Dafür wollen wir auch gern die damit unvermeidlichen „Begleiterscheinungen“ in der Domkirche ertragen.
Herzlich grüße ich Sie,
Ihr Georg von Oppenkowski, Dompfarrer
Seit Ostern ist im Chorraum unserer renovierten Kirche eine Lücke gefüllt. Ein großes Standkreuz lenkt den Blick des Kirchenbesuchers in die Mitte des Chorraumes. Es steht hinter dem Hochaltar vor dem Bischofssitz. Bei näherer Betrachtung erkennt man, daß das eigentliche Kreuz aus Nussbaum und Mahagoni gefertigt ist. Der Corpus, die Eckstücke und die Fassung sind feuervergoldet. Christus ist bewußt als Sieger am Kreuz dargestellt. Darum ist die Rückseite mit Bergkristallen und Calcedon als Triumphkreuz gestaltet. Das Holzkreuz mit dem Corpus und dem Triumphkreuz kann aus dem vergoldeten Rahmen herausgenommen, auf eine Tragstange geschraubt und so als Vortragskreuz benutzt werden. Der Entwurf und das Modell des Corpus stammen von Architekt Reinhard Hofbauer, Berlin; die Ausführung erfolgte durch Johannes Schlütter, Werkstätte für Kirchengeräte, Berlin.“
(Aus: „FÜR DICH“ – Nachrichten aus St. Marien – Juni 1965)