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05.02.2009

Februar-Aktion 2009: „MEIN GOTTESLOB“ - Katholisches Gebet- und Gesangbuch für das Erzbistum Hamburg


Liebe Leserin! Lieber Leser!
Liebe Schwestern und Brüder
in unserer Dompfarrei St. Marien!

Die Februar-Aktion 2009 „MEIN GOTTESLOB“ hat einen Hintergrund, zu dem ich in einem Buch lese:

Gesang tritt nicht nur zur Liturgie hinzu als schmückendes Element, als künstlerisches Ausstattungsmittel, er ist selbst eine Seite der Li­turgie, ihr „notwendiger und integrierender Bestandteil“ (SC 112); Gesang ist nicht Kleid, sondern Leib der Liturgie; nicht werden vor­gegebene Texte nachträglich „vertont“, sondern der Gottesdienst be­steht zu wesentlichen Teilen aus Gesangsstücken, die nur durch eine Schwundentwicklung im Westen nachträglich auch einfach ge­sprochen werden könnten. Im festlichen Lobpreis Gottes, in der „Eucharistie“ ist Gesang die natürliche Sprechweise; die Freude des ewigen Hochzeitsmahles muß sich auch in dessen irdischem Abglanz und Vorgriff widerspiegeln; eine Versammlung freudig gestimmter Menschen äußert sich immer im Singen. Dies gilt nicht nur von der Meßfeier, sondern von jeder gottesdienstlichen Versammlung, beson­ders auch vom Stundengebet (SC 999; AES 267-284). So mahnen schon die Apostelbriefe zum Singen (Kol. 3, 16 f; Eph 5, 19 f) und überliefern uns hymnische Stellen in den Briefen und in der Apoka­lypse das Singen der Urkirche.
(in: Neues Pastoralliturgisches Handlexikon, Herder, 1999)

Die Pflege des Gemeindegesangs im Mariendom möge uns allen ein Herzensanliegen sein!

Gottes Segen für den ganzen Jahreslauf 2009!

Ihr

Georg von Oppenkowski, Dompfarrer

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