Gemeindefest in St. Erich
Gemeinsam feiern verbindet
Nacht der Kirchen
Klang und Licht im sakralen Raum
Ertkommunion 2010/11
Anmeldegespräche im September
05.02.2009
Liebe Leserin! Lieber Leser!
Liebe Schwestern und Brüder
in unserer Dompfarrei St. Marien!
Die Februar-Aktion 2009 „MEIN GOTTESLOB“ hat einen Hintergrund, zu dem ich in einem Buch lese:
Gesang tritt nicht nur zur Liturgie hinzu als schmückendes Element, als künstlerisches Ausstattungsmittel, er ist selbst eine Seite der Liturgie, ihr „notwendiger und integrierender Bestandteil“ (SC 112); Gesang ist nicht Kleid, sondern Leib der Liturgie; nicht werden vorgegebene Texte nachträglich „vertont“, sondern der Gottesdienst besteht zu wesentlichen Teilen aus Gesangsstücken, die nur durch eine Schwundentwicklung im Westen nachträglich auch einfach gesprochen werden könnten. Im festlichen Lobpreis Gottes, in der „Eucharistie“ ist Gesang die natürliche Sprechweise; die Freude des ewigen Hochzeitsmahles muß sich auch in dessen irdischem Abglanz und Vorgriff widerspiegeln; eine Versammlung freudig gestimmter Menschen äußert sich immer im Singen. Dies gilt nicht nur von der Meßfeier, sondern von jeder gottesdienstlichen Versammlung, besonders auch vom Stundengebet (SC 999; AES 267-284). So mahnen schon die Apostelbriefe zum Singen (Kol. 3, 16 f; Eph 5, 19 f) und überliefern uns hymnische Stellen in den Briefen und in der Apokalypse das Singen der Urkirche.
(in: Neues Pastoralliturgisches Handlexikon, Herder, 1999)
Die Pflege des Gemeindegesangs im Mariendom möge uns allen ein Herzensanliegen sein!
Gottes Segen für den ganzen Jahreslauf 2009!
Ihr
Georg von Oppenkowski, Dompfarrer